Honduras: nach dem Putsch im Juni 2009

Bericht der AI-Delegation veröffentlicht

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Nach dem Sturz des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 hat sich die Menschenrechtslage in Honduras verschärft. Demonstranten, Menschenrechtler und Journalisten werden zum Teil massiv unter Druck gesetzt, bedroht und gefoltert.

Eine Delegation von Amnesty International hat 2009 Fälle von Misshandlung durch Polizeibeamte in Honduras untersucht. Der Bericht enthält Zeugenaussagen von Personen, die am 30. Juli 2009 nach der gewaltsamen Auflösung einer friedlichen Demonstration auf einer Polizeiwache in der Hauptstadt Tegucigalpa misshandelt worden sind."
Zum AI-Report, August: 2009 - englisch (pdf)

Honduras: Gewalt gegen friedliche Demonstranten stoppen und Pressefreiheit wiederherstellen!

Bei erneuten Demonstrationen in Honduras sind Berichten zufolge mehrere Demonstranten geschlagen worden. Der 19-jährige Demonstrant Isis Obed Murillo erlag am Sonntag seinen Schusswunden. (...)
AI-Pressemitteilung vom 07.07.2009 (in Deutsch)

Honduran authorities must respect the rule of law and human rights

Protests are escalating in Honduras with reports of protestors being beaten. Nineteen-year-old protestor, Isis Obed Murillo, died from gunshot wounds on Sunday. (...)
AI-Pressemitteilung vom 06.07.2009 (in Englisch)

Honduras: Intimidation of media workers and protestors rising

Amnesty International denounced an escalation in human rights abuses in Honduras and urged the security forces to respect the rule of law and human rights when the President returns to Honduras at the weekend. (...)
AI-Pressemitteilung vom 03.07.2009 (in Englisch)

Honduras: Sichere Rückkehr für Präsident Manuel Zelaya!

Am vergangenen Sonntag ist der Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, von der Armee verhaftet und gewaltsam ins Exil geschickt worden. An seiner Stelle ist Roberto Micheletti, der ehemalige Kongresssprecher, als Interimspräsident vereidigt worden. (...)
AI-Pressemitteilung vom 01.07.2009 (in Deutsch)

Honduras: Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in ernster Gefahr

Nachdem sich Honduras seit Wochen wegen eines von Präsident Zelaya anberaumten Referendums in Aufruhr befand, kam es am vergangenen Sonntag zu einem Putsch durch die Militärs. Zelaya wurde am Morgen des 28. Juni 2009 von Soldaten überwältigt und nach Costa Rica ausgeflogen. Er hatte eine Verfassungsänderng angestrebt, die ihm eine weitere Präsidentschaft hätte ermöglichen sollen.
AI-Pressemitteilung vom 29.06.2009 (in Englisch)


Zusatzinformation

GIGA Focus 07/2009: "Von einem Militärputsch, der keiner sein will". Von Peter Peetz