Wie Reporter ohne Grenzen berichtet, kam es trotz einer weit gehenden Gewährleistung der Presse- und Meinungsfreiheit wiederholt zu Vorwürfen, die panamaische Regierung behindere den freien Informationsfluss. Zudem hieß es, sie kaufe Anzeigenflächen auf, um diese mit loyalen Presseberichten zu füllen und so eine kritische Berichterstattung zu verhindern. Mehrere Gerichtsverfahren gegen Journalisten sind anhängig und wurden von der Organisation Reporter ohne Grenzen sowie dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte als Pressezensur kritisiert.
Im Mai 2007 verabschiedete die Nationalversammlung trotz breiter Proteste von Medienvertretern und Nichtregierungsorganisationen eine Änderung des Strafgesetzes, nach dem u. a. Journalisten, die über Angestellte des öffentlichen Sektors berichten, mit Geldstrafen belangt oder in Haft genommen werden können.