Nach der Auslieferung von Manuel Noriega werden neue Ermittlungen dringend erforderlich
Nach der Auslieferung des panamaischen Ex-Diktators Noriega durch Frankreich an Panama am 11. Dezember 2011 fordert Amnesty International die Wiederaufnahme von Untersuchungen von Menschenrechtsverbrechen, die während der Amtszeit des 77-jährigen Generals begangen worden sind.
Panamas früherer Militärmachthaber Manuel Noriega wird zahlreicher Verbrechen gegen die Menschenrechte beschuldigt.
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Amnesty International hat die mexikanischen Behörden aufgefordert, eine vollständige und unabhängige Untersuchung einzuleiten, um den Tod von zwei Studenten aufzuklären.
Die Todesfälle ereigneten sich am 12. Dezember 2011 im südlichen Bundesstaat Guerrero im Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei während einer Demonstration.
"Die mexikanischen Behörden müssen begründen, was bei der Reaktion der Polizei auf die Proteste falsch gelaufen ist und zum Tod der Studenten geführt hat."
Rupert Knox, Mexiko-Experte, Amnesty International
Video zur AI-Kampagne mit deutschen Untertiteln
Bewaffnete Gruppen haben zwei Zeitungsbüros in den letzten zehn Tagen angegriffen. Die neuen Angriffe auf Medienzentren in Mexiko unterstreichen das Versagen der Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um Journalisten vor einer Welle von Einschüchterungen und Gewalt durch bewaffnete Banden zu schützen. Seit 2000 wurden 74 Journalisten in Mexiko getötet.
Verfahrensrichtlinien und Grundrechte der Vertriebenen wurden von den Behörden missachtet. Wie es heißt, wurden die Vertriebenen vom Menschenrechtszentrum Usumacinta aufgenommen. Der dort tätige Pater Tomás González erhielt in einem anderen Zusammenhang Drohungen(Urgent action 274/2011).
Zur AI-Pressemitteilung vom 8. September 2011
in deutsch und in spanisch
Das Urteil ist ein historischer Schritt, um die Rechtsprechung militärischer Gerichte in Mexiko zu beschränken und den Opfern von Menschenrechtsverletzungen effektiven Rechtsschutz zu garantieren. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 1. Oktober 2010 in den beiden Fällen Valentina Rosendo Cantú und Inés Fernández Ortega, die vom diesjährigen Amnesty International Menschenrechtspreisträger, Abel Barrera Hernández, und seinem Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" betreut werden,ein entsprechendes Urteil gegen den mexikanischen Staat erlassen.
Der Menschenrechtsverteidiger Abel Barrera Hernández und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" aus Mexiko hat den 6. Menschenrechtspreis von Amnesty International in Deutschland erhalten. Die feierliche Verleihung des Preises fand am 27. Mai 2011 in Berlin statt. Barrera wurde der Preis beim "Fest für die Menschenrechte" zum 50. Jubiläum der Gründung der Menschenrechtsorganisation im Haus der Kulturen der Welt überreicht.
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Frankfurter Rundschau (Online) 19.3.2011:
Der Weg zur Gerechtigkeit
Interview mit Abel Barrera: „Der Staat hat abgedankt“
Die Broschüre "Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch. Perspektiven der Widerstandsbewegung" ist erschienen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lateinamerikanachrichten mit der Hondurasdelegation 2010 und kann über das Öku-Büro bestellt werden.
Seit Anfang Dezember befand sich eine vom Ökumenischen Büro, München, organisierte
Delegation auf einer Reise durch Honduras.
Ziel der Delegationsreise war es, sich anderthalb Jahre nach dem Putsch gegen die Regierung
Zelaya vor Ort über die aktuelle Lage der Menschenrechte zu informieren, die Forderungen der
Demokratiebewegung zu erfassen und ihre Situation durch internationale Öffentlichkeitsarbeit
in Europa publik zu machen.
Dazu wuren Menschenrechtsorganisationen, Vertreter_innen der Demokratiebewegung sowie nationale
und internationale offizielle Stellen besucht und über ihre Haltung zur aktuellen politischen
Situation befragt.