Panama (13. Dezember 2011)

FORDERUNG NACH UNTERSUCHUNG VON MENSCHENRECHTSVERBRECHEN

Nach der Auslieferung von Manuel Noriega werden neue Ermittlungen dringend erforderlich

Nach der Auslieferung des panamaischen Ex-Diktators Noriega durch Frankreich an Panama am 11. Dezember 2011 fordert Amnesty International die Wiederaufnahme von Untersuchungen von Menschenrechtsverbrechen, die während der Amtszeit des 77-jährigen Generals begangen worden sind.

Foto Panamas früherer Militärmachthaber Manuel Noriega wird zahlreicher Verbrechen gegen die Menschenrechte beschuldigt.

 

 

Zur AI-Pressemitteilung

Mexiko (13. Dezember 2011)

DRINGENDER APPELL AN MEXIKO, DIE TODESSCHÜSSE AUF STUDENTEN NACH ZUSAMMENSTÖSSEN MIT DER POLIZEI ZU UNTERSUCHEN

Amnesty International hat die mexikanischen Behörden aufgefordert, eine vollständige und unabhängige Untersuchung einzuleiten, um den Tod von zwei Studenten aufzuklären.

Die Todesfälle ereigneten sich am 12. Dezember 2011 im südlichen Bundesstaat Guerrero im Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei während einer Demonstration.

Foto "Die mexikanischen Behörden müssen begründen, was bei der Reaktion der Polizei auf die Proteste falsch gelaufen ist und zum Tod der Studenten geführt hat."

Rupert Knox, Mexiko-Experte, Amnesty International

Zur AI-Pressemitteilung

Mexiko (November 2011)

UNSICHTBARE OPFER: MIGRANTEN AUF IHREM WEG DURCH MEXIKO

Video zur AI-Kampagne mit deutschen Untertiteln

Hier kann man sich an der Aktion (englisch) beteiligen.

Mexiko (November 2011)

JOURNALISTEN OPFER EINER NEUEN WELLE VON GEWALT

UN Sonderberichterstatter sagt, Mexiko ist für Journalisten das gefährlichste Land in den Amerikas

Foto

Bewaffnete Gruppen haben zwei Zeitungsbüros in den letzten zehn Tagen angegriffen. Die neuen Angriffe auf Medienzentren in Mexiko unterstreichen das Versagen der Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um Journalisten vor einer Welle von Einschüchterungen und Gewalt durch bewaffnete Banden zu schützen. Seit 2000 wurden 74 Journalisten in Mexiko getötet.

Zur AI-Pressemitteilung vom 16. November 2011

Guatemala und Mexiko (September 2011)

GUATEMALA & MEXIKO: MENSCHENRECHTE VON VERTRIEBENEN MÜSSEN RESPEKTIERT WERDEN

Amnesty International fordert die guatemaltekischen und mexikanischen Behörden auf, die Menschenrechte von 300 gewaltsam aus ihrer Gemeinde vertriebenen und auf mexikanisches Staatsgebiet geflohenen Personen zu achten und zu schützen.

Verfahrensrichtlinien und Grundrechte der Vertriebenen wurden von den Behörden missachtet. Wie es heißt, wurden die Vertriebenen vom Menschenrechtszentrum Usumacinta aufgenommen. Der dort tätige Pater Tomás González erhielt in einem anderen Zusammenhang Drohungen(Urgent action 274/2011).

Zur AI-Pressemitteilung vom 8. September 2011
in deutsch und in spanisch

Mexiko (August 2011)

MEXIKO: AUCH MILITÄRS MÜSSEN VOR ZIVILGERICHTE

Mit dieser Entscheidung folgt der Oberste Gerichtshof Mexikos dem Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofs.

Foto

Das Urteil ist ein historischer Schritt, um die Rechtsprechung militärischer Gerichte in Mexiko zu beschränken und den Opfern von Menschenrechtsverletzungen effektiven Rechtsschutz zu garantieren. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 1. Oktober 2010 in den beiden Fällen Valentina Rosendo Cantú und Inés Fernández Ortega, die vom diesjährigen Amnesty International Menschenrechtspreisträger, Abel Barrera Hernández, und seinem Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" betreut werden,ein entsprechendes Urteil gegen den mexikanischen Staat erlassen.

Weitere Informationen

Deutschland (Mai 2011)

6. AMNESTY-MENSCHENRECHTSPREIS FÜR ABEL BARRERA AUS MEXIKO

Foto

Der Menschenrechtsverteidiger Abel Barrera Hernández und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" aus Mexiko hat den 6. Menschenrechtspreis von Amnesty International in Deutschland erhalten. Die feierliche Verleihung des Preises fand am 27. Mai 2011 in Berlin statt. Barrera wurde der Preis beim "Fest für die Menschenrechte" zum 50. Jubiläum der Gründung der Menschenrechtsorganisation im Haus der Kulturen der Welt überreicht.

Zur AI-Pressemitteilung

Frankfurter Rundschau (Online) 19.3.2011:
Der Weg zur Gerechtigkeit

Interview mit Abel Barrera: „Der Staat hat abgedankt“

Honduras (April 2011)

Nach dem Putsch

Delegationsreise zur Lage der Menschenrechte
und Demokratiebewegung in Honduras

Foto

Die Broschüre "Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch. Perspektiven der Widerstandsbewegung" ist erschienen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lateinamerikanachrichten mit der Hondurasdelegation 2010 und kann über das Öku-Büro bestellt werden.

Seit Anfang Dezember befand sich eine vom Ökumenischen Büro, München, organisierte Delegation auf einer Reise durch Honduras.
Ziel der Delegationsreise war es, sich anderthalb Jahre nach dem Putsch gegen die Regierung Zelaya vor Ort über die aktuelle Lage der Menschenrechte zu informieren, die Forderungen der Demokratiebewegung zu erfassen und ihre Situation durch internationale Öffentlichkeitsarbeit in Europa publik zu machen.
Dazu wuren Menschenrechtsorganisationen, Vertreter_innen der Demokratiebewegung sowie nationale und internationale offizielle Stellen besucht und über ihre Haltung zur aktuellen politischen Situation befragt.

Blog zur Delegationsreise

Logo des Blogs